Flexiblere Zeiten für die Kinderbetreuung in Steimbke in Reichweite

Für Berufstätige oft kein passendes Angebot/CDU stellt Anträge für Änderung

Steimbke. Die Möglichkeiten der Kinderbetreuung sind vielerorts noch nicht optimal. Deshalb fordert die CDU in der Samtgemeinde Steimbke jetzt konkrete Verbesserungen. „In der heutigen Zeit wollen berufstätige Eltern Kinderbetreuungszeiten, die mit ihren Arbeitszeiten vereinbar sind. Auch in den Ferien ist ein Betreuungsangebot notwendig. Beides müssen wir hinbekommen, wenn wir weiter eine familienfreundliche Samtgemeinde bleiben wollen“, gibt der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbands Steimbke und Ratsherr Dr. Holger Spreen das Ziel der Initiative vor. Die CDU hatte zwei Anträge für den Samtgemeinderat erarbeitet, damit das Betreuungsangebot dem Bedarf angepasst werden kann. Verbesserungen sind jetzt zumindest in Reichweite, denn beide CDU-Anträge sind in den Samtgemeindegremien auf weitgehende Zustimmung gestoßen.

Viele Arbeitgeber geben Kernarbeitszeiten vor, zu denen oft noch ein längerer Arbeitsweg hinzukommt. Viele Eltern ohne anderweitige Betreuungsmöglichkeiten sind auf die Öffnungszeiten der öffentlichen Einrichtungen oder auf Tagesmütter angewiesen. „Mit den Anmeldeformularen für Krippe, Kindergarten oder Hort werden aktuell nur die vorhandenen Öffnungszeiten als Betreuungsmöglichkeit dargestellt. Es erfolgt keine Abfrage über zusätzlich gewünschte Betreuungszeiten. Es gibt also zum Anmeldeschluss keinen Überblick über den tatsächlichen Bedarf“, sagt CDU-Ratsfrau Doreen Wieneke, zugleich Vorsitzende des Jugendausschusses im Samtgemeinderat. „Die Eltern können zukünftig bei der Anmeldung ihres Kindes die tatsächlich benötigten und damit von ihnen gewünschten Betreuungszeiten angeben. Werden mindestens fünf Kinder für ein anderes als das bisher angebotene Zeitfenster angemeldet, so sollte nach unserer Auffassung die Öffnungszeit der entsprechenden Einrichtung auf diesen Zeitraum erweitert werden.“ Der Jugendausschuss des Steimbker Samtgemeinderats hatte daraufhin in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung empfohlen, mit der nächsten Anmeldung die Zeiten des Betreuungsbedarfs abzufragen. In einem weiteren Antrag hat die CDU darauf hingewiesen, dass auch in den Ferienzeiten eine Betreuung erfolgen muss. „Die Eltern können nicht die kompletten Ferien hindurch Urlaub nehmen. Neben der bereits bestehenden Teilbetreuung in den Sommerferien muss deshalb auch wenigstens für die Hälfte der Oster- und Herbstferien eine Ganztagsbetreuung angeboten werden“, erläutert der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd-Christoph Höper die Zielrichung der Initiative. Die Mehrheit im Ausschuss favorisierte dagegen nur eine kürzere Betreuung von 8 bis 14 Uhr, die in den Oster- und Herbstferien für jeweils eine Woche im jährlichen Wechsel in Steimbke und Rodewald angeboten werden soll. „Ob diese kürzere Betreuungszeit den Eltern wirklich hilft, werden die Anmeldezahlen zeigen“, meinen die CDU-Ratsmitglieder.

Luther-Eiche und -Buche für Stöckse

Stöckse. Bürgermeister Dieter Vehrenkamp hatte die Idee, und viele fleißige Hände setzten sie in die Tat um. Anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums pflanzten der CDU-Samtgemeindeverband Steimbke, die CDU-Fraktion im Gemeinderat Stöckse und die umliegenden Anlieger gemeinsam eine Luthereiche und eine Lutherbuche gegenüber der Friedhofsmauer an der Straße „Zum Heidberg“. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann packte fleißig mit an. „In vielen Orten Deutschlands sind in Gedenken an Martin Luther bereits Bäume gepflanzt worden. Das Reformationsjubiläum bietet einen guten Anlass dafür. Es ist schön, dass jetzt auch Stöckse zwei Luther-Bäume hat – passend auch zum Werbespruch unserer Samtgemeinde ,mitten im Grünen’“, meint der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbands Steimbke, Dr. Holger Spreen. Dieter Vehrenkamp bedankte sich besonders bei allen Anliegern, die mit einer Spende den Baumerwerb ermöglicht haben. Abschließend wurde dann gemeinsam gut angegossen, mit Wasser für die Bäume und Getränken für alle Anwesenden.

Von unter Null bis über die Wolken in vier Tagen

CDU Steimbke reiste durch das Saarland und nach Luxemburg

Steimbke. Es war eine Reise der Extreme, zumindest wenn man die Höhenmeter zugrunde legt: Mit einer Gruppe von 35 Personen war der CDU-Samtgemeindeverband Steimbke für vier Tage im Saarland und in Luxemburg unterwegs. „Wir haben viel über die Geschichte, Wirtschaft und Kultur nicht nur der Region erfahren und bemerkenswerte Einblicke hinter die Kulissen der Fernsehwelt erhalten. Es war eine Tour, die Spaß gemacht hat“, fasst der Steimbker CDU-Vorsitzende Holger Spreen, zugleich Organisator der Fahrt, die Rückmeldungen der Teilnehmer zusammen.

Mit tiefgehenden Eindrücken im Wortsinn begann die Fahrt bereits, denn Station auf dem Hinweg war die Dokumentationsstätte Regierungsbunker in Ahrweiler. In insgesamt 17 Kilometer Stollen bis 100 Meter unter der Erde hätten hier im Verteidigungsfall die Bundesregierung, ein Notparlament und bis zu 3000 Bedienstete autark von der Außenwelt für 30 Tage das Land regieren können. Der Folgetag brachte für die Reisenden dann gleich das gegenteilige Extrem: Über die tief hängenden Wolken bzw. Nebelbänke hinweg ging nämlich der beeindruckende Blick von der rund 40 Meter hohen Aussichtsplattform des neuen Baumwipfelpfads in Cloef über die noch weitgehend in „weiße Watte“ gehüllte Saarschleife – ein Naturschauspiel der besonderen Art. Die Stadtführungen in Luxemburg und Saarbrücken gehörten dagegen schon eher zum Standardprogramm, wenngleich auch die Erkenntnisse daraus und der starke Einfluss des französischen Sprach- und Kulturraums für manchen Teilnehmer unerwartet waren.

Nachhaltig in Erinnerung bleiben werden den meisten Mitreisenden zwei nicht alltägliche kulturelle Programmpunkte: Der Besuch der Völklinger Hütte, einer vollständig erhaltenen ehemaligen Stahlhütte im seltenen Rang einer Weltkulturerbestätte der UNESCO, veranschaulichte beim Rundgang um die Hochöfen, mit wie viel Aufwand die Stahlproduktion verbunden ist und unter welchen großen gesundheitlichen Belastungen die Arbeiter dort früher im Einsatz waren. Ein weiterer Höhepunkt war am letzten Reisetag der Besuch beim Saarländischen Rundfunk, denn neben den Hörfunk- machten besonders die Fernsehstudios deutlich, was moderne Computertechnik heute alles ermöglicht: So werden Nachrichten- oder Sportsendungen regelmäßig aus Studios gesendet, in denen sich außer dem Moderatorentisch nichts weiter befindet. Wand und Fußboden sind in neongrün gehalten, die der Computer gegen ein Motiv nach Wahl ersetzt; der Moderator steht also je nach Anlass etwa in einem Wintergarten oder vor einer imposanten Naturkulisse, ohne dass der Zuschauer diese künstlich erzeugte Szene als solche erkennt. Mit Aussagen wie „unglaublich“ und „hätte ich nicht gedacht“ endete damit eine beeindruckende Reise, die manchen Teilnehmer schon auf der Rückfahrt nach dem Reiseziel des kommenden Jahres fragen ließ.

Bürger vor Lkw-Gefahren an B 214 schützen

CDU Steimbke fordert Maßnahmen gegen Umleitungsverkehr

Steimbke/Rodewald. „Der Lkw-Verkehr auf der B 214 hat deutlich zugenommen. Für viele Menschen in den Orten entlang der Bundesstraße ist das eine große Belastung. Besonders Lärm und Abgase rund um die Uhr machen ihnen zu schaffen“, greift der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbands Steimbke, Dr. Holger Spreen, ein aktuelles Problem auf, das besonders die Einwohner in Steimbke, Glashof, Wendenborstel und Rodewald zu schaffen macht. Denn seit einiger Zeit rollt der Schwerlastverkehr schon verstärkt durch die Orte in der Samtgemeinde, und ein Ende ist nicht absehbar. Durch die Brückensperrung der B 6 in Neustadt wird der Lkw-Verkehr von und nach Hannover weitläufig über die A 7 und B 214 umgeleitet. Baumaßnahmen an der Brücke sind nicht vor 2022 zu erwarten.

Inzwischen ist aus Sicht der CDU ein Zustand erreicht, der ein Einschreiten erforderlich macht. „Viele Menschen fühlen sich durch die vielen und häufig nicht gerade langsamen Lkw belästigt. Das zehrt an den Nerven“, sagt der stellvertretende CDU-Vorsitzende Bernd Koch, in Steimbke auch stellvertretender Bürgermeister. Und für die jüngsten Verkehrsteilnehmer ergibt sich eine ganz eigene Gefährdung: „Besonders die Kinder der Grundschule, die südlich der B 214 wohnen, müssen auf ihrem Schulweg zweimal am Tag die Straße überqueren. Wenn sie zu nah an der Straße stehen, kann schon der Sog der schnell vorbeifahrenden Lkw gefährlich werden. Sie brauchen einen Zebrastreifen anstelle der Fahrbahninsel als Überquerungshilfe“, ergänzt CDU-Vorstandsmitglied und Ratsherr Christian Andermann, der als Vater zweier schulpflichtiger Kinder die Gefahr täglich erlebt. Eine ebensolche Umgestaltung der Fahrbahninsel am östlichen Ortsende sei auch für die dortigen Fußgänger hilfreich.

Der Vorstand des CDU-Samtgemeindeverbands hat sich deshalb mit der Situation näher beshäftigt und hält folgende Maßnahmen für vordringlich:

  1. In Steimbke sind die beiden Fahrbahninseln westlich der Einmündung der Hohen Straße und damit in Grundschulnähe sowie östlich der Einmündung Mühlenstraße durch ergänzende Zebrastreifen auf der B 214 für Fußgänger zu optimieren.
  2. In Steimbke und Wendenborstel innerhalb der geschlossenen Ortschaften sowie in Rodewald innerhalb des Tempo 50-Bereichs ist für die Nachtzeit von 22-6 Uhr durch weitere Geschwindigkeitsbegrenzungen für Lkw der Lärm für die Anlieger zu reduzieren.
  3. Die zuständigen Behörden sollten weitere Maßnahmen erarbeiten, um Lärm und Abgase für den Durchgangsverkehr in Steimbke, Glashof, Wendenborstel und Rodewald auch tagsüber spürbar zu reduzieren.

Zuständig für diese Maßnahmen an der Bundesstraße ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Geschäftsbereich Nienburg. „Die CDU wird daher das Land auf die Probleme entlang der B 214 in unserer Samtgemeinde aufmerksam machen und dazu auffordern, für Verbesserungen zu sorgen. Auch im Samtgemeinderat wollen wir das Thema auf die Tagesordnung bringen, damit Rat und Verwaltung an einem Strang ziehen und weiter Druck auf das Land machen, damit hier etwas passiert“, sind sich Holger Spreen, Bernd Koch und Christian Andermann abschließend einig.

CDU geht wieder auf große Fahrt: dieses Mal ins Saarland und nach Luxemburg

Steimbke. Von der letzten vergleichbaren Fahrt schwärmen die Mitreisenden noch heute: „ein paar sehr schöne Tage“, „viel gesehen“, „perfekt organisiert“, „gesellige Runden mit viel Spaß“ – das sind nur einige der Äußerungen, die den Vorstand überzeugt haben, auch in diesem Jahr wieder eine Mehrtagesfahrt anzubieten. „Wir haben schon viel gesehen, aber da sind wir auch noch nicht gewesen, war häufig zu hören, wenn wir das Saarland ins Gespräch gebracht haben“, nennt der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbands, Holger Spreen, als wesentlichen Grund für die Auswahl der diesjährigen Reiseziele Saarland und Luxemburg. „Im Programm ist es uns wieder gelungen, von Technik über Geschichte bis Natur viele sehenswerte Ziele zu finden, die man sich nicht entgehen lassen sollte.“

Schon auf der Hinfahrt gibt es einen Halt in Ahrweiler bei Bonn. Hier befindet sich die Dokumentationsstelle Regierungsbunker. Sie ermöglicht einen Einblick in die original erhaltenen unterirdischen Gebäude, die im Krisenfall zum Ausweichsitz der Bundesregierung geworden wären. Am nächsten Tag geht es zum Baumwipfelpfad nach Cloef. In diesem kürzlich errichteten Erlebniszentrum führt ein Pfad in die Kronen der Bäume und auf eine Aussichtsplattform, die einen einmaligen Blick auf die Saarschleife bietet. Am Nachmittag folgt ein Besuch in Luxemburg mit Stadtführung zu allen interessanten Sehenswürdigkeiten. Am dritten Tag steht zunächst ein Besuch im UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf dem Programm, einer ehemaligen Stahlhütte, die jetzt vielfältige Technik zum Anfassen bietet. Nach einer Stadtführung durch Saarbrücken geht es dann aufs Wasser zu einer Rundfahrt auf der Saar. Abgerundet wird der Tag durch einen Einblick in die Bierbraukunst in einer der ältesten Bierbrauereien der Region – natürlich mit Produktverkostung. Am Rückreisetag schließlich gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen des Saarländischen Rundfunks. „Im Ergebnis eine Reise mit spannenden Einblicken, die für jeden etwas bietet“, sind sich die Organistoren sicher. Anmeldeschluss für die Teilnahme ist der 6. August.

Die Anmeldeunterlagen gibt es hier:

Saarland-Luxemburg – Stand 15.06.2017

Anmeldeformular SaarLux

Der Pflanze „ins Maul düngen“, um Nitratbelastung zu vermeiden

CDU Steimbke informierte über Trinkwasserschutz und Schadstoffbelastungen

Steimbke. Mit einer Übersicht über die einzelnen Versorgungsgebiete und die dort festgestellten Schadstoffe im Grundwasser sorgte der Geschäftsführer des Kreisverbandes für Wasserwirtschaft Nienburg, August Lustfeld, für einen kurzen Moment stiller Lektüre in der ansonsten durch zahlreiche Nachfragen geprägten Diskussionsrunde zum Thema Trinkwasserschutz, zu der die Steimbker CDU ins Hotel „Zur Post“ eingeladen hatte. Der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbands, Dr. Holger Spreen, hatte eingangs auf die zunehmende öffentliche Debatte speziell zur Nitratbelastung im Grundwasser hingewiesen, die nach einer aktuellen Stellungnahme des Umweltbundesamtes zu steigenden Kosten bei der Trinkwasseraufbereitung führen könnte. Die CDU wolle mit der Veranstaltung in ihrer Reihe „Mitten im Leben“ zur sachlichen Aufklärung beitragen und über Hintergründe informieren. Mit Lustfeld und dem Leiter der Fachgruppe Ländliche Entwicklung der Bezirksstelle Nienburg der Landwirtschaftskammer, Dr. Frank Schmädeke, standen zwei fachkundige Experten den rund 40 Anwesenden, unter ihnen auch der SPD-Samtgemeindebürgermeister, Rede und Antwort.

Lustfeld verwies eingangs seines Vortrags darauf, dass Grundwasser der wichtigste Bodenschatz in Deutschland sei, da 74 % des Trinkwassers aus Grundwasser gewonnen werde. Grund zur Sorge bestehe für die Verbraucher aktuell jedoch nicht. Alle Wasserversorger in Deutschland hielten die strengen Grenzwerte nach der Trinkwasserverordnung ein. Vor Jahren war dieser Wert für Nitrat noch bei 90 mg/l, aktuell sind es EU-weit 50 mg/l. Einmal monatlich mache das Gesundheitsamt von Amts wegen unangekündigte Probemessungen in allen Netzen, um hier für stete Sicherheit zu sorgen. Er wies auch auf die weiteren Beeinträchtigungen des Trinkwassers hin, etwa durch 600 Substanzen in Pflanzenschutzmitteln oder 2671 Wirk- und Zusatzstoffe in 9000 Medikamenten. Speziell auf die Nitrateinträge aus der Landwirtschaft ging Frank Schmädeke näher ein. Die Betriebe bräuchten Stickstoff für eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung. Man könne aber heute den Pflanzen bereits „ins Maul düngen“, also mit möglichst wenig Verlusten in den Boden. Erfolgreich etabliert seien dafür Kooperationen mit Bewirtschaftern in Wasserschutzgebieten, die einen Ausgleich erhielten für speziellen Aufwand zum Wasserschutz. Maßnahmen zum Erhalt des Stickstoffs im Boden seien etwa Untersaaten oder Direktsaatverfahren. In Niedersachsen gebe es auf rund 4.400 qkm Wasserschutzgebiete, rund 10 % der Landesfläche.

In der sich anschließenden, vom Vorsitzenden der CDU-Samtgemeinderatsfraktion Bernd-Christoph Höper moderierten Diskussion wurde deutlich, wie wichtig klare Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse in der häufig mit Emotionen aufgeladenen Debatte zum Thema Nitrat sind. Im Ergebnis waren sich Wasserversorger, Landwirtschaft wie Verbraucher über die überragende Bedeutung des Trinkwasserschutzes einig. Die Steimbker CDU werde dies deshalb auch in der politischen Diskussion immer wieder deutlich machen.

 

Unser Kandidat für Niedersachsen im Wahlkreis 40: Frank Schmädeke!

Heute haben wir unseren CDU Kreisvorsitzenden Frank Schmädeke mit 97,14 Prozent zu unserem Kandidaten für die Landtagswahl im Wahlkreis 40 Nienburg Nord/Diepholz am 14. Januar 2018 gewählt. Mit Frank haben wir einen starken Kandidaten, der genau weiß, was er in Hannover für die Menschen erreichen will.

Wir haben unserem Abgeordneten Jan Ahlers, der nun in den Ruhestand tritt, für seine gute Arbeit gedankt und ihm alles erdenklich Gute für die Zukunft gewünscht.

Streitigkeiten in der Familie möglichst vermeiden

CDU Steimbke informierte über Grundlagen des Erbrechts

Steimbke. „Für viele ist das Thema erben und vererben ein eher unangenehmes Gesprächsthema, obwohl jeder im Leben damit in Berührung kommt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‚Mitten im Leben‘ will die CDU daher informieren und helfen, Erbstreitigkeiten in der Familie zu vermeiden“, begründete Vorsitzender Dr. Holger Spreen das Ziel der Vortragsveranstaltung des CDU-Samtgemeindeverbands Steimbke im Hotel „Zur Post“. Der Referent des Abends, Rechtsanwalt Birger Lerch aus Linsburg, hatte deshalb einleitend klar gemacht: Das Wichtigste sei, Erwachsene jeden Alters „zu sensibilisieren, sich über das Thema Gedanken zu machen“. Eine geordnete Erbfolge sei nicht nur für ältere Menschen wichtig, sondern zum Beispiel auch für Selbstständige im Erwerbsleben. Erbauseinandersetzungen könnten etwa im Fall eines Unglücks des Betriebsinhabers das Unternehmen erheblich belasten oder gar Arbeitsplätze gefährden. Dementsprechend vermittelte Lerch den Zuhörern anhand praktischer Beispiele die Grundlagen des Erbrechts: Wer erbt nach den gesetzlichen Regelungen? Wer kann erben, wenn ein Testament gemacht werden soll? Kann der Hund erben? Breiteren Raum nahm dabei die Erbeinsetzung durch Testament ein sowie die genauen formalen Voraussetzungen dafür. Probleme könnten sich gleichwohl ergeben durch das gesetzliche Pflichtteilsrecht; auch dieser Punkt wurde eingehend dargestellt, denn bei Geld höre bekanntlich die Freundschaft auf, wie Lerch aus der Praxis zu berichten wusste. Hinweise zum Erbschaftssteuerrecht rundeten den Vortrag ab und machten deutlich, wie komplex nicht nur das Erbrecht in Deutschland ist.

Mit richtigen Maßnahmen das Eigenheim gegen Einbruch schützen

CDU Steimbke hatte Beauftragten für Kriminalprävention zum Vortrag geladen

Sonnenborstel. „Ein Einbruch verletzt den Kernbereich des privaten Lebens und zerstört das Gefühl der Sicherheit.“ Mit diesem markanten Satz eröffnete Polizeihauptkommissar Dietmar Scholz, Beauftragter für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, in Sonnenborstel seinen Vortrag zum Thema „Einbruchsschutz und mehr – was kann ich tun, um nicht zum Opfer von Straftaten zu werden?“. Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Mitten im Leben“ hatte der CDU-Samtgemeindeverband Steimbke in den „Jägerkrug“ eingeladen. „Die Presseberichte der letzten Tage über Einbrüche im Ort und in der Samtgemeinde Steimbke zeigen, wie aktuell das Thema ist. Hier wollen wir über geeignete Abwehrmaßnahmen informieren“, machte CDU-Vorsitzender Dr. Holger Spreen in seiner Begrüßung deutlich. Und die zahlreichen Nachfragen aus dem Zuhörerkreis zeigten, wie sehr das Thema nicht nur ältere Menschen beschäftigt.

Beginnend mit einigen Statistiken erläuterte Dietmar Scholz die aus polizeilicher Sicht richtigen Maßnahmen bei Diebstählen, Angriffen oder Einbrüchen. Statistisch gesehen gebe es die meisten Einbrüche in der dunklen Jahreszeit an einem Freitag oder Sonnabend zwischen 13 und 21 Uhr. Nach fünf Minuten habe der Einbrecher das Haus bereits wieder verlassen. Gegen den Gelegenheitstäter könne man sich schützen durch Wachsamkeit und entsprechende Sicherheitsvorrichtungen an Türen und Fenstern. Bei verdächtigen Beobachtungen in der Nachbarschaft solle man sich nicht scheuen, die Polizei über 110 zu benachrichtigen. Mit anschaulichen und praxisgerechten Tipps zeigte Scholz auch Möglichkeiten auf, Wohnungen nachzurüsten. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) habe unterstützend entsprechende Förderprogramme aufgelegt und gebe 10 % Zuschuss auf die Investitionskosten, im nächsten Jahr voraussichtlich sogar 20 %. Die Polizei biete zudem kostenfreie Beratungstermine an, um Privatwohnungen und -häuser individuell sicherheitstechnisch zu begutachten. Dabei würden konkrete Vorschläge unterbreitet, wie das eigene Wohnumfeld einbruchssicherer gemacht werden könne. Insgesamt bot der Referent einen kurzweiligen und kenntnisreichen Vortrag, der so manchem Zuhörer sicher hilfreiche Anregungen für das eigene Heim bescherte.

Danke!

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